Sie befinden sich hier: Aktuelles

25 Jahre Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft

Bildergalerie ansehen...

Anlässlich des 25jährigen Firmenjubiläums der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft haben wir unsere Mieter und alle, die kommen wollten, zu einem Fest eingeladen.

Gefeiert wurde an der Premnitzer Havelpromenade mit einem abwechslungsreichen Programm. Für unsere Kinder stand im Verlaufe des Festes auch das Team der Fa. Spiele-Event mit Quattro High Jump und Zorbing Drum Pool zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bei der Vorbereitung und bei der Durchführung unseres Mieterfestes geholfen haben. Die Freiwillige Feuerwehr aus Döberitz und der Bürgerverein Premnitz sorgten für das leibliche Wohl. Ein Koch aus Syrien, der in einer unserer Wohnungen wohnt, Herr Mrowan Almossa-Alissa, hat uns einige Leckereien aus seiner Heimat zubereitet. Der Jugendclub PreJu e.V. aus Premnitz, Herr Wendland, sorgte an der Technik für guten Ton und die Unterhaltung zwischendurch. 

Der Verein Kleeblatt e.V., der in unseren Räumlichkeiten in der Ernst-Thälmann-Str. 38 eine Kindereinrichtung betreibt, war mit seinem Spielemobil, der Hopseburg, Basteln und Kinderschminken behilflich, der Verein Tonart e.V. zeichnete mit Kindern.

Für kulturelle Höhepunkte sorgten im weiteren Verlauf der Spielmannszug Premnitz, das Blasorchester Premnitz und der Verein Tonart e.V. mit den „Stringtales“. Außerdem tanzte  die Kindertanzgruppe „Fledermäuse“ für uns.

Als Höhepunkt unseres Festes übergaben Herr Kästner (Geschäftsführer PWG), Herr Tebling (zukünftiger Bürgermeister der Stadt Premnitz), Frau Kapitza (Stadtverwaltung Premnitz) sowie die Künstlerin Eleonore Straub die durch sie jüngst fertiggestellte und hier errichtete Großskulptur „Typha Premnitz“ – den „Premnitzer Rohrkolben“ symbolisch an die Öffentlichkeit.

 

Bildergalerie ansehen...

Für alle Interessierten eine kleine Chronologie der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft.

Die Stadt Premnitz hat im Frühjahr 1991 entschieden, die in ihrem Eigentum stehenden Wohnungen durch eine städtische Gesellschaft verwalten zu lassen und fast vor genau 25 Jahren, nämlich am 01. Juli 1991, hat die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft dann ihre Arbeit als eigenständiger Betrieb aufgenommen.

Bis dahin existierte die Wohnungsverwaltung nur als Rathenower Außenstelle ohne wesentliche betriebsnotwendige Bereiche wie z.B. Einkauf und Buchhaltung. Unsere bürotechnische Ausrüstung bestand im Juli 1991 aus zwei alten Schreibmaschinen. Die damaligen Mieten – etwa 100.000 DM im Monat - reichten noch nicht einmal um Kosten der Instandhaltung, Betriebskosten und Kosten der Verwaltung abzudecken, geschweige denn Zins- und Tilgungsleistungen für die vorhandenen Darlehen aus DDR-Zeiten zu erbringen.

Wichtiger als die nicht vorhandene Technik waren jedoch unsere Mitarbeiter und Sie – unsere Kunden. Keiner wusste so recht, was kommt, aber es herrschte Aufbruchstimmung – eine positive Erwartungshaltung in das, was kommen wird und vor allen Dingen der Wille und die Bereitschaft, an der erwarteten Verbesserung des Lebensniveaus mitzuwirken. Wir haben alle erleben dürfen, dass man in solchen Zeiten des Umbruchs viele Dinge in unglaublich kurzer Zeit erledigen kann.

Ihre Erwartungen an uns, insbesondere, was die Verbesserung Ihrer Wohnsituation betraf, waren sehr hoch und nicht alle sofort zu erfüllen. Aber immerhin haben wir es geschafft, in den ersten zehn Jahren unserer Arbeit wesentliche Teile der Hausinstallationen zu erneuern, den überwiegenden Teil der Bäder zu sanieren und sämtliche Ofenheizungen aus unseren Beständen zu verbannen.

In den Folgejahren bis etwa 2012 haben wir dann schwerpunktmäßig Wärmedämmmaßnahmen in unseren Wohnungsbeständen durchgeführt. Diese Maßnahmen sind im Wesentlichen abgeschlossen. Außerdem haben wir, insbesondere in den Wohnungsbeständen im Wohngebiet Thälmannstraße und am Dachsberg, die Wohnqualität durch den Anbau von Balkonen verbessert.

Die Früchte dieser Maßnahmen kommen vor allem seit 2013, nachdem auch langfristige Lieferverträge optimiert werden konnten, allen unseren Mietern zugute. Die im vergangenen Jahr abgerechneten Heizkosten liegen um etwa 14% unter den durchschnittlichen Kosten des vom Deutschen Mieterbund veröffentlichten bundesweiten Heizkostenspiegels.

Seit 2003 hat unsere Gesellschaft mit Problemen zunehmender Leerstände zu kämpfen. Kein Wunder, denn die Stadt hat seit der Wende mehr als ein Drittel ihrer Einwohner verloren. Der Verlust vieler Arbeitsplätze im Chemiefaserwerk hat zur Abwanderung hauptsächlich junger Menschen geführt und plötzlich standen hier in Premnitz, einer Stadt, in der noch zehn Jahre zuvor große Wohnungsnot herrschte, immer mehr Wohnungen leer. Diesem Prozess war letztendlich nur durch den Abriss überzähliger Wohnungen zu begegnen. Unsere Gesellschaft hat seit 2004  450 Wohnungen abreißen müssen. Für etwa 200 unserer Mieterinnen und Mieter mussten passende Wohnungen und möglichst einvernehmliche Lösungen für alle damit im Zusammenhang stehenden Probleme gefunden werden. Ein ganz besonderes Dankeschön an alle diejenigen, die uns in diesem schwierigen alternativlosen Prozess die Treue gehalten haben.

Heute wohnen alle unserer Mieter in modern ausgestatteten Wohnungen. Wir können stolz auf das in der Vergangenheit Geleistete zurückblicken und schauen optimistisch in die Zukunft, auch wenn einige Statistiker eher düstere Prognosen für unsere Region errechnet haben. Mit den Prognosen ist das so eine Sache. Von Mark Twain soll der Ausspruch stammen: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“

Wer hätte sich Ende 1989 vorstellen können, dass die ehemalige DDR bereits wenige Monate später Mitglied der NATO sein würde? Wer hätte sich zum damaligen Zeitpunkt vorstellen können, dass man 25 Jahre später sich quasi umsonst um den ganzen Erdball via Internet von Angesicht zu Angesicht unterhalten kann und dass man im Allgemeinen am Telefon nicht mehr mit der Frage „Wie geht es dir“, sondern mit der Frage „Wo bist du gerade“ begrüßt wird? Diese Dinge, aber auch andere Dinge, die wir heute kaum erahnen können, werden Einfluss auf unsere Zukunft haben und langfristige Vorhersagen sind daher problematisch und schwierig.

Für heute ist jedenfalls die Aussage richtig:

Man kann sich in unserer Stadt mitten im schönen Havelland mit den sanierten Häusern, dem neu gestalteten Stadtzentrum und der schönen Havelpromenade wohl fühlen.

Das war – so fanden wir - ein Grund zum Feiern.

 

 

Wohnungssuche
Wir informieren Sie
So erreichen Sie uns

Bei dringenden handwerklichen Notfällen:
Hauswart-Notrufnummer: 0171 24 35 010

Tel.: 03386 2701-0